Fragen aus dem Wochenbett

Bei ihren Besuchen in der Wochenbettzeit schaut die Hebamme nach dem Befinden von Baby, Mutter und der ganzen Familie. Und sie beantwortet Fragen. Fragen. Fragen. Ich habe mir meine täglich notiert, um nichts zu vergessen und habe hier mal eine Auswahl zusammengestellt.

  • Was müssen wir jetzt bei der Nabelpflege noch beachten?
  • Wann darf ich in die Badewanne?
  • Wann darf das Baby in die Badewanne?
  • Wie lange muss ich diese Hygieneeinlagen noch benutzen?
  • Können wir diese Hygieneeinlagen auch für die Stoffwindeln vom Baby nehmen?
  • Wird die Rose von Jericho noch vollständig trocknen?
  • Warum juckt meine gesamte Haut?
  • Sollte ich ein Dammbad machen?
  • Wie bindet man dieses Jerseytragetuch?
  • Zeigst du uns nochmal, wie man dieses Tuch bindet?
  • Wie dick müssen wir das Baby anziehen? 
  • Bekommt das Baby genug Vitamin D?
  • Muss ich bei jedem Stillen beide Brüste anbieten?
  • Was ist das für ein Fleck auf dem Rücken vom Baby?
  • Was sind das für rote Punkte im Nacken vom Baby?
  • Wann können wir wieder Sex haben? 
  • Warum schreit das Baby abends?
  • Bekommt das Baby zu wenig Milch?
  • Ist das Baby beim Stilen zu schläfrig?
  • Ist es ok, wenn das Baby beim Stillen einschläft?
  • Kann ich das Baby auch zur Beruhigung stillen?
  • Ist es ok, wenn die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten kürzer werden?
  • Warum hatte das Baby bei der Geburt keine sichtbare Käseschmiere?
  • Kann ich dieses Stillöl auch zum Massieren des Babys verwenden?
  • Wie behandeln wir die Wunden Stellen am Po vom Baby?
  • Wir können wir dem Baby mit seinen Blähungen helfen?
  • Wann fängt nochmal der Rückbildungskurs an?
  • Was muss ich mitbringen zum Rückbildungskurs?
  • Was gibt es noch für Kurse im Geburtshaus?
  • Wieso soll ich drei Jahre warten bis ich wieder schwanger werde?
  • Muss ich wirklich drei Jahre warten bis ich wieder schwanger werde?
  • An wen wende ich mich, wenn ich, sagen wir, in einem Jahr abstille?
  • Dürfen wir ein Foto von dir und dem Baby machen?

Ich glaube, die Krankenkasse finanziert 15 Minuten pro Besuch. In dieser Zeit sollte die Hebamme alles erledigen: Untersuchung von Mutter und Kind, Gewichtskontrolle, eventuelle Behandlung, Fragen beantworten. Haha. Die Viertelstunde ist manchmal allein dadurch verstrichen, dass ich gerade beim Stillen war. Und wir lang das Ausziehen eines Neugeborenen (nötig zum Wiegen und Untersuchen) dauert! Haha, 15 Minuten. Witzig, wenn’s nicht traurig wär.

Jedenfalls bin ich immer noch unendlich dankbar für die Hilfe unserer Hebamme. Und ihre Geduld. Was waren das teilweise für bekloppte Fragen! Haltet mich bitte nicht für dämlich oder uninformiert – viele Dinge wusste ich doch lange vor der Geburt! Nicht zuletzt aus dem Geburtsvorbereitungskurs. Aber, alter Falter, was diese Wochenbettzeit mit einem anstellt! Vielleicht war auch der ungeplante Krankenhausaufenthalt Schuld bzw. die daraus resultierenden Schwierigkeiten. Auf jeden Fall brain afk. 

Was für Fragen hattet ihr so an eure Hebamme in dieser Verrückten Zeit? Ich finde, die zu sammeln, ist auch eine interessante Art des Erinnerns. #Wochenbettfragen

Advertisements

7 Kommentare zu „Fragen aus dem Wochenbett

Gib deinen ab

  1. also meine Hebamme meinte später zu mir: die allgegenwärtige Stilldemenz…sie hätte (ja, auch bei mir – ist mir NIE aufgefallen, und sie kam nach jeder der drei Geburten) das Wichtigste immer mehrmals gesagt um sicher zu gehen dass es auch stecken bleibt. Und das täte sie bei allen im Wochenbett.

    Gefällt 1 Person

  2. Ich habe mich kaum noch getraut, der Hebamme Fragen zu stellen, weil sie vorab klar gemacht hat, wie viel Zeit zur Verfügung steht und dass wir die Zeit auf keinen Fall überschreiten dürfen. 😦 Beim sechsten Besuch haben wir gesagt, dass sie nicht wieder kommen braucht. Bin neidisch auf alle, die ein tolles Beziehung zu ihrer Hebi aufbauen konnten!

    Gefällt mir

      1. Ja, das stimmt. Ich habe im Krankenhaus, in Kursen und im Wochenbett so viele unterschiedliche Hebammen kennen gelernt. Die Aufgaben sind gewaltig, und über einen Kamm scheren lassen sich diese Frauen ohnehin nicht.

        Gefällt mir

  3. Gerade habe ich „unangespießt“ wieder entdeckt…und endlich weiß ich, wer dahinter steckt 😁. Habe dich an Frage 6 und 31 erkannt. Dein Blog ist mehr als wertvoll und toll geschrieben. Wenn auch spät: ab jetzt werd ich deine Artikel sicher häufig verlinken. Herzlichst deine Hebamme (:

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: