Beikostbericht Teil 1

Wenn ein Blog nicht dazu gut ist, von den eigenen Erfahrungen zu berichten, wozu dann? In diesem Sinne: so sieht es bei uns mit der festen Nahrung für die kleine Lady aus…

Der Plan

Vor Monaten schon habe ich das Internet zum Thema Beikost durchstöbert. Auf das Prinzip Baby Led Weaning bin ich vorher durch Zufall gestoßen und ganz schnell war ich davon überzeugt. Meinen Mann zu überreden hat nochmal etwa 55 Sekunden gedauert. Mir gefällt unter anderem sehr der Gedanke, dass das Kind von Anfang an lernt, selbständig mit dem Essen umzugehen. Dazu kommen noch viele andere Argumente, die hier aber den Rahmen sprengen würden. An das Ende dieses Artikels stell ich mal ein paar Links zum Thema BLW, die ausgezeichnet informieren. 

Der Plan sieht also so aus:

  • BLW – also quasi eigentlich kein Plan, sondern alles in dem Tempo, das die kleine Lady vorgibt
  • Fingerfood – handliche Nahrungsmittel, die die kleine Lady sich selbst zuführen kann (hauptsächlich Gemüse und Obst)
  • Brei mal testweise – wenn sie ihn mag, soll sie ihn haben, aber nach Möglichkeit dabei selbstständig aufnehmen

Erste Versuche

 Ob Brei oder nicht – jeder mag doch dem Baby irgendwann mal testweise ein Stück Gemüse oder sonstwas in die Hand drücken, oder? Wir haben das einfach als Spiel für die kleine Lady gesehen und ihr bisher Gurke, Banane, Apfel, Brot und (eher unabsichtlich) eine Erdbeere zum „sinnlichen Erfahren“ präsentiert. Sie hat immer wirklich sehr konzentriert damit hantiert und natürlich nur Spuren davon tatsächlich aufgenommen. Für unseren Hund sind jetzt paradiesische Zeiten angebrochen!

Auch Brei wollten wir ihr ja anbieten. Also gab es selbst gekochten Möhrenmatsch. Ein, zwei Löffelchen schob mein Mann ihr in den Mund, den Rest durfte sie sich selbst erarbeiten. Glück für den Hund und Reste für die Mama – hmmm, Möhrenbrei.

Status quo

Sie ist noch nicht soweit. Sechs Monate alt, speckigstes Baby weit und breit, das erste Zähnchen zeigt sich scheu, keine vollständige Beikostreife.

Sobald sie etwas Breiiges im Mund hat, spuckt sie es angewidert aus und würgt sogar. Das ist mir schon bei der Banane aufgefallen und beim Brei dann erst recht. Auf allem, was fest bleibt, lutscht sie gern rum, aber sobald etwas Matsch in ihrem Mund verbleibt, ist sie irritiert. Sie mag allerdings Wasser, sogar mit Kohlensäure… Die Erdbeere fand sie ganz toll!

Fazit

Abwarten. 

Ich bin ein bisschen froh, dass sie den Brei nicht mochte. 

Links

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